"Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen Menschen" heißt es. Genieße die ansteckende Wirkung des Lachens bei einem Flashmob. Dabei verbreitet sich das Lachen wie eine Welle.
Der niederländische Maler Frans Hals hat im 16./17.Jhdt. der Malerei das Lachen geschenkt.
Bis dahin war die Porträtmalerei von großem Ernst und einer recht statischen Haltung der Abgebildeten geprägt. Meist handelte es sich um eine Auftrags-arbeit hochgestellter Persönlichkeiten. Nur wer ernst guckte, war seriös, vertrauenswürdig und hatte alles unter Kontrolle, gehörte einer gehobenen sozialen Klasse an und genoss dementsprechendes Ansehen.
Lachen, womöglich noch in Kombination mit dynamischen Bewegungen, kindlicher Verspieltheit und dem Ausdruck von Lebensfreude – so wie Frans
Hals seine Modelle gerne porträtierte – galt als Ausdruck von niederer Herkunft und Bildung. Menschen, die lachten entzogen sich der Kontrolle durch Autoritäten und waren wahrscheinlich verrückt und kaum zu bändigen – also das Chaos schlechthin.
Zum Glück sehen wir das heute ganz anders, oder? Wie erlebst du das Lachen? Was empfindest du, wenn du dir lachende Gesichter auf Frans Hals Gemälden anschaust? Bringen sie dich zum Schmunzeln, Lächeln oder gar Lachen? Fühlst du dich verbunden mit den Personen aus längst vergangenen Zeiten?
Lachen und Kunst teilen die Fähigkeit, Menschen zu berühren, Emotionen zu wecken und eben Menschen zu verbinden. Nimm Verbindung mit den Personen auf den wundervollen Gemälden von Frans Hals auf und lass dich von deren Lachen anstecken und mitreißen.
Als einer der Höhepunkte der aktuellen Sommer-Kampagne findet ein Lachflashmob von und mit Hauptstadt-lacht statt.
Der Reiz eines Flashmobs, und insbesondere eines Lachflashmobs, ist es ja, dass man gar nicht genau weiß, wer nun zu der Aktion "dazu gehört", und wer sich einfach hat anstecken lassen. Es geht vor allem um die Verbundenheit in dem geteilten Lacherlebnis.
Im Dezember 2011 haben wir den ersten offiziellen Lach-Flashmob in einer Berliner U-Bahn gestartet.
Bis heute wurde dieses Video über 8 Milionen Mal angeklickt. Die Geschichte hat es sogar in Schulbücher geschafft.
